Rieder Bauernmarkt - 03.04.2020

Liebe Kunden! Der Rieder Bauernmarkt hat geffnet. Wir haben auf die Bestimmungen der sterreichischen Bundesregierung reagiert und glauben damit einen guten Beitrag zur Lebensmittelversorgung geleistet zu haben. (Anbei ein Leserbrief in der Rieder Bezirksrundschau)

VORSCHAU AUF 3. April 2020

Auf den ersten Blick ist der Bauernmarkt fast nicht mehr zu erkennen. Kein Ort des Zusammenkommens und der Geselligkeit mehr, das Wirtshaus am Bauernmarkt ist geschlossen, die Tische und Sthle weggerumt. Dadurch ist viel Platz fr so genannte Abstandszonen, sie sind markiert, und es wird allenthalben darauf hingewiesen, die ntige Distanz zu wahren. Letzte Woche waren naturgem weniger Kunden da, aber die Anbieter waren zufrieden, ebenso die Kundschaft. Aus der Region fr die Region sollte auch weiterhin die Devise bleiben. Es gibt fast alles wie sonst auch, direkt vom Erzeuger zum Konsumenten.

Leserbrief:

In den sozialen Medien wird fleiig ber den Rieder Bauernmarkt diskutiert. Die User hetzen, teilen krftig aus und urteilen ber die Verantwortlichen beziehungsweise deren Entscheidung. Vermutlich waren die wenigsten von Ihnen berhaupt mal am Bauernmarkt. Manche Kommentare lassen mich erahnen wie langweilig den Menschen wohl ist. Irgendwo mssen sie ja ihren Frust auslassen - hoch lebe das Internet. Vermutlich wusste keiner der Verfasser welche Manahmen der Bauernmarkt bereits getroffen hat. Von Desinfektionsmittel, Einweg Handschuhen und Reduzierung der Marktstnde bis hin zu Bodenmarkierungen haben die Verantwortlichen fr einen reibungslosen Ablauf gesorgt. In welchem Supermarkt gibt es hnliche Vorkehrungen?!

Manche Stammkunden fallen in die Risikogruppen, daher war es nicht verwunderlich, dass bereits letzten Freitag einige von Ihnen nicht mehr anwesend waren. So auch bei diesem und vermutlich den nchsten Mrkten. Jahrelang schon, kommen Kunden jeden

Alters auf den Bauernmarkt um dort einzukaufen.

Nicht des Geldes wegen ist der Markt wichtig, sondern fr die heimischen Anbieter. In Zeiten wie diesen sind Kleinbetriebe und Direktvermarkter logischerweise auf jeden Einkauf angewiesen.

Es ist jedem selbst berlassen, wo und wann er einkaufen geht, der Appell der Regierung betrifft uns alle! Dieser Shitstorm ber den Markt ist in Zeiten wie diesen doch nicht notwendig. Wenn die Risikogruppe oder ltere Generation in den groen Supermarkt geht, interessiert sich doch auch keiner dafr. Zwei wesentliche Unterschiede im Vergleich zum Supermarkt gibt es. Im Supermarkt stammt der Salat aus Italien, nicht aus sterreich und am Bauernmarkt wird ein besonderes Auge auf Hygiene und Abstand geworfen.